Als Kind der ersten Gastarbeitergeneration aus dem ehemaligen Yugoslavien bin ich in Sindelfingen groß geworden. Mein Studium als Jazzbassist u. a. bei Jimmy Woody habe ich an der Swiss Jazz School in Bern (CH) absolviert. 1974 habe ich meine musikalische Karriere im "Quintett plus One" als Pianist begonnen. Zwischen 1991 und 2025 war ich  an der Stuttgarter Musikschule als Fachbereichsleiter für Pop-Rock-Jazz, Lehrer für Kontrabass und E-Bass. Der Studienvorbereitungskurs Jazzharmonielehre sowie die Salsaband "Salsa pa ti" haben ebenfalls zum Aufgabenbereich gehört.

Die Gründung der Erfolgsstory "White Diamonds" fällt auf das Jahr 1988. Zuerst haben wir im Trio mit Harry Hartmann (as) und Jogi Nestel (dr) musiziert, bis dann im Jahr 1992 Vladimir Bolschakoff (g) uns zur Quartettgröße und zum ersten Silberling "The White Diamonds" verhilft. Die White Diamonds werden bis 1999 bestehen und 2 CDs aufnehmen und 1 Doppelalbum veröffentlichen: "Walk on" Die musikalische Zusammenarbeit erweitert sich mit Udaj Mazumdar (tablas) und Plattenpapzt Jöak (DJ) auf Sextettformat.

musicians network heißt dann der Verein, den Vincent Klink, Patrick Bebelaar, Andreas Krenerich, Nicola Lutz und Bernd Konrad unter meinem Vorsitz zur Pflege der Avantgarde 1995 gründen. Unser erstes Domizil ist Piano-Fischer, dann das Institute Francaise mit unserem Gönner Jean-Francoise Ramon.
Ein Höhepunkt war das Geburtstagskonzert zum 65. von Archie Schepp mit seinem Quartett 1996.

In Sachen Jazz Manouche: Die zweite CD mit dem Zigeli Winter Quartett "Me digam les glei" erscheint 2007 auf Chaos, einem Label der Bauer Tonstudios in Ludwigsburg. Wedeli Köhler holt mich und Mano 2011 dann in sein Quartett. Leider erlebt er die Veröffentlichung seiner CD "Hommage a Django" nicht mehr. Das ist auch der Auslöser für die Guttenberger Brothers, die inzwischen vom anfänglichen Trio auf ein Sextett angewachsen sind und  besten "Popswing" mit deutschen Texten produzieren. Für die Kompositionen bin ich verantwortlich.

Projekte wie das Mecki Balog Quartett (Sinti-Swing), Francisco Gileno Trio (brazilianischer Forro), Rade Soric Trio (Mainstream), Don Carlos y su Orquesta (Salsa) haben in den 90ern für weitere musikalische Beiträge von mir im Süden Deutschlands gesorgt.

2001 Gründung meiner Plattenfirma 59music. Die erste Produktion war "Mari gidli" mit dem Zigeli Winter Quintett im Vertrieb bei Sony, dann  H ´Art und inzwischen Galileo.

Seit 2001 gibt es das kubanische Orchester "Tokame" welches unter meiner musikalischen Leitung steht. Ich schreibe die Songs und Arrangements. Das Personal des Orchesters besteht ausschließlich aus kubanischen Berufsmusikern die in Mitteleuropa ihre zweite Heimat gefunden haben. Als besonderes Extra singt die Engländerin Aquilla Fearon Titel in ihrer Muttersprache im kubanischen Gewand in der Band. Die Besetzung ist mit vier Bläsern, dreiköpfiger Rhythmusgruppe, drei Sängern sowie Piano und Bass bestückt. Zwei CDs sind inzwischen erschienen, "Con la clave" und "Eres la tierra mas linda". Die dritte ist in Arbeit.

GALERIE

Seit 2019 gibt es nun das erste Jazz-Projekt unter meinem Namen. BRANKO ARNSEK SEXTETT ist eine im Septett  auftretende Jazzband die hauptsächlich Stücke aus meiner Feder aufführt. Von heimatlichen Balkanatitüden bis zu kubanischen Klängen ist im Jazzgewandt einiges geboten. Inzwischen ist die kubanische Sängerin festes Mitglied der Band. Der erste Tonträger "Move closer" ist als CD und Vinyl erhältlich. 

Das neueste Projekt meiner seit 2015 bestehenden Agentur "Cuba Events" ist "The cuban orquesta", die Neuerfindung des kubanischen Salonorchesters. Der vom Deutschen Musikrat geförderte Tonträger "Renacimiento" ist als CD und Vinyl erhältlich.

Zu erwähnen sind noch die aktuellen Bands wie "A - B - E" mit Frank Eberle und Chris Barchet, das HardBobQuartett um Andy Maile, Joachim Scheu und Lutz Groß, das "The Cuban Latin Band" und natütlich "Tocame Son" in unterschiedlicher Besetzung.

2025 hat Christoph Wagner das Buch "Von ABBA bis ZAPPA" über die Musiklandschaft in Sindelfingen/Böblingen veröffentlicht und mich als Lokalmatador in zwei Seiten erwähnt. Die IG Jazz hat mir einen Kompositionsauftrag für das IG JAZZ ORCHESTRA erteilt. Im Theaterhaus wurden die Kompositionen beim Jazzfestival dann aufgeführt.

VITA